EQUIPUR - ice-pack 1 Stück

EQUIPUR - ice-pack 1 Stück


2,50 EUR incl. 19 % UST


Anwendung

EQUIPUR - ice-pack fest in der Mitte zusammendrücken, so dass der innere Beutel aufplatzt. Anschließend auf die betroffene Stelle auflegen und mit einer Bandage fixieren. Die Kälteanwendung muss, um wirklich effektiv zu sein, tief genug in das Körpergewebe eindringen und sollte darum über einen längeren Zeitraum (mindestens 20-30 Minuten) angewendet werden.
Nach spätestens einer Stunde sollte das EQUIPUR - ice-pack entfernt werden; bei Bedarf kann die Anwendung nach einer kurzen Pause (ca. 10 Minuten) mit einem neuen EQUIPUR - ice-pack wiederholt werden.

Einmal verwendbar.

Gemäß den Anti-Doping- und Medikamentenkontrollregeln der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) ist die Anwendung dieses Produktes im Wettkampf erlaubt (ADMR-konform).

Allgemeine wissenschaftliche Erkenntnisse

Der Bewegungsapparat des Pferdes mit seinen Sehnen, Sehnenscheiden, Bändern und Gelenken sowie der Muskulatur ist stets besonders hohen Belastungen ausgesetzt. Übersteigt nun die Beanspruchung die individuelle Belastbarkeit des Pferdes, kommt es zur Schädigung des Gewebes.

Dabei gibt es einen fließenden Übergang vom einfachen Stadium der Überdehnung, wobei sich die Sehnen- oder Muskelfasern nur entzünden, über die Zerrung mit einzelnen Faserrissen bis hin zur schweren Schädigung mit der Zerreißung ganzer Faserbündel oder sogar der gesamten Sehne bzw. des Muskels.

Sollte es zu einem Muskel- oder Sehnenschaden kommen, muss die Erstbehandlung so rasch wie möglich erfolgen. Denn mit der Schädigung der Fasern kommt es zu einer Zerreißung von Blut- und Lymphgefäßen und somit zu einer Ansammlung von Gewebsflüssigkeit (Ödembildung) sowie Fibrin (Gewebsklebstoff).

Gleichzeitig treten aus den zerstörten Fasern schädigende Enzyme (z.B. Kollagenase) aus. Diese Prozesse führen dazu, daß die noch gesunden, umliegenden Fasern aufgelockert, geschwächt und schließlich ebenfalls zerstört werden. Somit kann letztendlich ein kleiner Schaden in der Sehne oder Muskulatur, wenn er nicht umgehend behandelt wird, durch diese selbstzerstörende Eigendynamik zu einem großen Problem für das Pferd werden.

Ziel der Erstbehandlung ist es daher unter anderem, so früh wie möglich die Schwellung zum Stillstand zu bringen. Durch die Kälteanwendung erfolgt ein Zusammenziehen der verletzten Blutgefäße, wodurch der Austritt von Blut und Lymphe reduziert wird und die auftretende Schwellung vermindert werden kann. Des weiteren bewirkt eine Abkühlung des Gewebes, dass die Enzyme die gesunden Strukturen nicht mehr zerstören können.

Neben der notwendigen Ruhigstellung des Pferdes sollte im Bedarfsfall auch der Tierarzt rechtzeitig zur Untersuchung und Behandlung zugezogen werden.