Equipur - metabol 3000 g Eimer

Equipur - metabol 3000 g Eimer


133,91 EUR incl. 7 % UST
44,64 EUR pro kg

Anwendung

EQUIPUR - metabol unterstützt die Leberfunktion bei chronischer Leberinsuffizienz (gestörter Leberstoffwechsel). Hochwertige Biokatalysatoren, Aminosäuren, Kräuter, Vitamine, Spurenelemente und Antioxidantien schützen die Leber, fördern die schnelle Ausscheidung von Stoffwechselendprodukten und unterstützen die Umwandlung von Futter in leistungswirksame Substanzen. Im Zusammenspiel mit der Stabilisierung der Darmflora durch die Probiotika kann so der Gefahr des Auftretens ernährungsbedingter Gesundheits- und Stoffwechselstörungen wie Hufrehe oder EMS (Equines metaboles Syndrom) zweifach vorgebeugt werden.

Analytische Bestandteile

Rohprotein 14,9 % Rohfett 7,5 % Rohfaser 11,2 % Rohasche 13,5 % Calcium 1,2 % Natrium 0,4 % Schwefel 0,4 % Omega-3-Fettsäuren 0,6 %

Zusatzstoffe je kg (Liter)
Ernährungsphysiologische Zusatzstoffe

Vitamin A 1.200.000 I.E Vitamin D3 120.000 I.E. Vitamin E 14.000 mg Vitamin B1 400 mg Vitamin B2 200 mg Vitamin B6 200 mg Vitamin B12 40.000 mcg Vitamin C 20.000 mg Folsäure 1.000 mg Pantothensäure 700 mg Cholinchlorid 40.000 mg Inosit 10.000 mg Betain 6.000 mg Zink 10.000 mg DL-Methionin 10.000 mg Technologische Zusatzstoffe Kieselgur 15.000 mg Lecithin 10.000 mg Verdaulichkeitsförderer Saccharomyces cerevisiae 25 x 10E10 KBE

E672 Vitamin A, E671 Vitamin D3, Vitamin B1 als Thiaminmononitrat, Vitamin B2 als Riboflavin, Vitamin B6 als Pyridoxinhydrochlorid, Vitamin C als L-Ascorbinsäure, Pantothensäure als Calcium- D-Pantothenat, Betain als Betainhydrochlorid, E6 Zinkaminosäurechelat Hydrat, 4b1702 Saccharomyces cerevisiae (NCYC Sc 47)

Zusammensetzung

Kräutermischung (Mariendistel, Artischocke, Löwenzahn, Süßholz), Dextrose, Hefe extrahiert (MOS), Sojaproteinkonzentrat, Leinöl, Methylsulfonylmethan (MSM).

Verwendungshinweis

Fohlen: 15 g pro Tag
Jungpferde, Ponys: 30 g pro Tag
Pferde (500 kg): 50 g pro Tag mit dem Futter verabreichen.

Aufgrund des höheren Gehalts an Vitamin D3 und Zink sollte die Tagesration nicht mehr als verdoppelt werden.

Fütterungsdauer

Um eine optimale Wirkung zu erreichen, sollte die Anwendung in Form einer mindestens dreiwöchigen Kur erfolgen. Es wird empfohlen, vor der Verfütterung oder Verlängerung der Fütterungsdauer über 6 Monate den Rat eines Tierarztes einzuholen.

Für die Kennzeichnung verantwortlich: Vetripharm GmbH, Postfach 1352, D-86913 Kaufering
Zulassungsnummer: a DE-BY-1-00006 Die entsprechenden Angaben zur Mindesthaltbarkeitsdauer und zur Losnummer finden sich auf der Verpackung.

Gemäß den Anti-Doping- und Medikamentenkontrollregeln der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) besteht bei diesem Produkt wegen einem Kräuteranteil über 3% eine empfohlene Karenzzeit (von der letzten Anwendung des Produktes bis zum Einsatz auf dem Turnier) von 48 h.

Allgemeine ernährungswissenschaftliche Erkenntnisse

Die Leber ist das Kraftwerk des Körpers. Bei der Umwandlung von Futter in leistungswirksame Substanzen sowie bei der Entgiftung und Ausscheidung von Stoffwechselendprodukten spielt sie eine entscheidende Rolle. Bei einer permanenten Überlastung (z.B. durch Eiweiß-Überschuss, Erkrankungen, Medikamente oder Toxine) ist eine effektive Entgiftung des Organismus nicht mehr möglich. Abhilfe können hier Nähr- und Wirkstoffe schaffen, welche die Leber schützen und ihre Stoffwechseltätigkeit unterstützen.

Kräuter wie Mariendistel, Artischocke, Löwenzahn und Süßholzwurzel bewirken durch ihre regenerativen Wirkstoffe eine Harmonisierung der Leberfunktionen und fördern die Galleproduktion.

Cholin und Lecithin sind wichtige Bausteine der Leberzellen und für Regenerationsvorgänge besonders wichtig; Cholin spielt darüber hinaus eine entscheidende Rolle bei der Fettverarbeitung innerhalb der Leber. Lecithin wird mit der Galle ausgeschieden und unterstützt die Verwertbarkeit von Fetten und Ölen.

Zink und Betain unterstützen in der Leber die rasche Verarbeitung und Ausscheidung von Stoffwechselendprodukten, besonders von Laktat.

Inosit findet seine Anwendung bei Störungen des Leberstoffwechsels sowie bei Entzündungen des Bindegewebes. Innerhalb der Leberzellen ist es ein Bestandteil von wichtigen Botenstoffen.

Arginin aus dem Sojaproteinkonzentrat ist in der Leber für eine schnelle und wirkungsvolle Entgiftung von Harnstoff, dem Endprodukt des Eiweißstoffwechsels, unersetzlich.

Ungesättigte, essenzielle Fettsäuren aus hochwertigen Pflanzenölen sind ein unentbehrlicher Bestandteil bei der Erneuerung von Organ- und Gewebszellen. Zudem bewirken sie eine geringere Anfälligkeit für Entzündungen und allergische Reaktionen sowie ein schnelleres Abheilen bei krankhaften Veränderungen.

Methionin und MSM haben als biologisch aktive Schwefelverbindungen einen wesentlichen Einfluss auf die Funktionsfähigkeit der Leber beim Umbau und der Entgiftung von Stoffwechselprodukten.

Vitamine A, C und E schützen als Antioxidantien besonders die Leber des Pferdes vor den Auswirkungen aggressiver Schadsubstanzen.

Probiotika und Prebiotika (MOS = Mannan-Oligosaccharide) verhindern das Wachstum von Krankheitserregern im Verdauungstrakt und steigern die Immunabwehr. Die Belastung des Stoffwechsels und der Leber mit Toxinen und Ammoniak wird deutlich verringert.

Die Notwendigkeit für das wirksame Zusammenspiel einer leistungsfähigen Leberentgiftung und einer stabilen Darmflora zeigt sich besonders bei der Vorbeugung ernährungsbedingter Gesundheits- und Stoffwechselstörungen wie Hufrehe. Unter Hufrehe versteht man eine sehr schmerzhafte Entzündung der Huflederhaut. Auslöser ist häufig die übermäßige Aufnahme von schlecht dünndarmverdaulichen Kohlehydraten wie z.B. Fruktanen. Diese führen im Dickdarm zu einer Übersäuerung und damit zu einem Absterben der physiologischen Darmflora. Dabei entstehen Giftstoffe, welche über die Darmschleimhaut rasch in die Pfortader und von dort in die Leber gelangen. Je nach Funktionsfähigkeit der Leber werden diese hier entweder entgiftet und ausgeschieden oder gelangen über den Blutkreislauf u.a. in die Huflederhaut, wo es dann zur Hufrehe kommt. Gerade im Frühjahr ist im ersten Weidewuchs mit höheren Fruktan-Gehalten zu rechnen. Die Weidezeiten sollten daher nur langsam gesteigert und ein plötzlicher Futterwechsel vermieden werden. Neben einer zwingend notwendigen Anpassung des Futtermanagements führt eine Stabilisierung der Darmflora durch Probiotika und vor allem eine Optimierung der Leberfunktion (bessere Toxinentgiftung) zu einer deutlich geringeren Anfälligkeit für Hufrehe.